Jugendzimmer kaufen – der umfassende Ratgeber der DGM

Jugendliche haben vollkommen andere Bedürfnisse als Babys, Kleinkinder oder Grundschüler. Der Charakter formt sich, der individuelle Geschmack wird sehr konkret - man kann bei einigen Jugendlichen schon vom eigenen Stil sprechen. Die Freunde kommen zu Besuch und diese bilden sich eine Meinung darüber, wie der Freund wohnt. Mit diesen Entwicklungen muss auch das Jugendzimmer mitwachsen und sich vom Wickel- und Spielzimmer und Raum für die ersten Hausaufgaben weiter zum Zimmer eines Erwachsenen von morgen entwickeln. Die Jugendzimmermöbel bieten Heranwachsenden eine Grundlage, auf der sie selbst aufbauen und weitermachen können.

Welche Arten von Jugendzimmer gibt es?

Das Zimmer für das jugendliche Familienmitglied ist nichts anderes als das Zimmer, das auch schon sein Baby- und Kinderzimmer war. Nun wird es an die Bedürfnisse eines Heranwachsenden angepasst. Die meisten Jugendlichen nutzen ihr Zimmer nun als Rückzugsort, eine abschließbare Tür ist für sie sehr wichtig. Geschlossen heißt geschlossen und es wird angeklopft. Die Hausaufgaben werden herausfordernder und erfordern Konzentration und Ruhe sowie einen ergonomischen Arbeitsplatz. Heutzutage braucht ein Jugendlicher auch einen PC, da Hausaufgaben längst nicht mehr nur von Hand geschrieben und offline erledigt werden. Sind sie gerne zu Hause, werden sie auch ihre Freunde einladen und brauchen Sitzgelegenheiten. Der Stauraum ist in fast jedem Zimmer eines Jugendlichen wichtig. Doch welche Arten von Jugendzimmer gibt es, die diese Anforderungen erfüllen? Neben der Möglichkeit, einzelne Möbelstücke liebevoll auszusuchen, gibt es auch ganze Serien. Diese können teilweise oder vollständig gekauft werden und ermöglichen die bedarfsweise Ausweitung des Zimmers. Braucht der Teenager also noch einen Schrank mehr, lässt sich dieser wunderbar ins bestehende Konzept integrieren. Wünscht er sich ein Sofa, gibt es das passende Modell der gleichen Serie.

Wellemöbel
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Hersteller von Jugendzimmern

Mitgliederliste Jugendzimmermöbel

Wie soll man ein Jugendzimmer einrichten?

Natürlich wollen die Eltern, dass sich auch ihr Teenager zu Hause wohl fühlen kann. Dennoch ist ein komplettes Jugendzimmer eine nicht ganz billige Sache, wenn auf Qualität und Langlebigkeit geachtet wird. Die folgenden Aspekte sollten beachtet werden, damit das Zimmer lange Freude macht und bei kleinen Unzufriedenheiten seines jungen Bewohners angepasst werden kann:

  • der Computerarbeitsplatz braucht Stauraum für Schulbücher und sollte die Anschaffung eines neuen Rechners ermöglichen, dessen Format vom jetzigen PC abweicht (falls dieser ersetzt werden muss)
  • Wände sollten neutrale und entfernbare Farben haben: Wandtattoos, Poster oder Stoffe sind besser als Wandfarbe oder Tapete
  • wenige Möbel für den Anfang: dadurch kann mit der Zeit nach tatsächlichem Bedarf weiter ausgebaut werden und das Zimmer ist mit nichts Unnötigem vollgestellt
  • leicht zu reinigende Böden wählen: Laminat oder PVC lassen sich leichter reinigen als Teppichboden oder Echtholz
  • Stauräume nutzen: Flächen unter dem Bett, Wandregale und der leere Platz auf dem Schrank sind optimale Stauräume
  • Möbel an die Wand, freie Fläche in der Mitte: das ermöglicht gelegentliches Umstellen der Jugendzimmermöbel

Bei der Frage: "Wie soll man ein Jugendzimmer einrichten?", werden natürlich auch die jungen Bewohner selbst mitreden wollen. Das sollten sie auch, denn dann werden sie das neue Zimmer gerne bewohnen und es pfleglich behandeln. Sie sollten über Farben, Möbelstile und die Möbelerie mitentscheiden dürfen, die Eltern sollten aber das Einrichtungskonzept im Hinterkopf haben. Wünscht sich ihr Teenager heute einen gelben Teppich im ansonsten grauen Zimmer, liegt nahe, dass dieser nicht lange gefällt. In diesem Fall dürfen sie sich auch durchsetzen und einiges nicht kaufen, wenn sie absehen können, dass es nichts Langlebiges sein wird.

Welche Möbel fürs Jugendzimmer sollten gekauft werden?

Das eine oder andere Möbelstück ist Luxus, die Basis des neuen Teenager-Zimmers muss aber stimmen. Wichtig ist zunächst ein Bett, das einen gesunden Schlaf ermöglicht und nebenbei Stauraum bietet. Viele Jugendliche wünschen sich ein Schlafsofa, das tagsüber zusammengeklappt werden kann - in der Praxis tun sie das aber oft nicht und das Bett bleibt stehen. Wenn der Raum das hergibt, spricht nichts dagegen. Weiterhin ist der Schreibtisch ein Muss. Er sollte Platz für den PC bieten, aber auch Stauraum für die Schulbücher und Schreibsachen mitbringen. Ein ergonomischer Stuhl ist ebenfalls notwendig. Kleiderschrank, weitere Schränke und Wandregale runden das Konzept ab und sind auch schon alles, was zum Pflichtprogramm gehört.

Rudolf
Rudolf

Wohlfühlstimmung im Jugendzimmer

Eltern, die ein Jugendzimmer kaufen wollen, achten einerseits sehr auf Qualität, Langlebigkeit, Gesundes Wohnen des und Veränderlichkeit. Das ist die eine Seite, doch hier wohnt nicht zuletzt ein Heranwachsender mit eigenem Geschmack, der das Zimmer intensiv für sein größer werdendes Bedürfnis nach Privatsphäre und dem Zuhause-Gefühl nutzen wird. Wenn die Möbel fürs Jugendzimmer vorhanden sind, die zum Notwendigen gehören, kann der angenehme Teil angegangen werden: die Gemütlichkeit. Diese ist zum Glück nicht mehr so kostspielig wie die Möblierung, denn es kommt hierbei eher auf kleine Elemente an. Ein schöner Teppich in der Raummitte, ein kuscheliger Läufer neben dem Bett, einige Zimmerpflanzen für gesunde Atemluft, farblich passende Vorhänge, Poster, Wandtattoos, vielleicht ein großer Sitzsack anstelle der Couch... diese Dinge kann sich der junge Bewohner selber aussuchen. Internetaffin genug ist er, um selber herauszufinden, was er gerne an Deko hätte und wie viel es kostet. Für die Eltern empfiehlt es sich, einen Budgetrahmen vorzugeben und das Aussuchen selbst einfach an ihr Kind abzugeben.

Wo kann man Jugendzimmer-Möbel kaufen - und was kosten sie?

Möbel und Einrichtungsgegenstände für das Zimmer eines Jugendlichen gibt es in nahezu jedem Möbelfachhandel. Die Marken sind oft sogar die gleichen, die die Eltern in ihrem eigenen Schlafzimmer haben. Eine Empfehlung für Preisbewusste sind die Möbeldiscounter, die für ihre günstigen Preise und ihren Blick auf moderne Designs bekannt sind. Gerade hier sind Möbelserien zu bekommen, die einen späteren Anbau an das Konzept oder eine Ergänzung ermöglichen. Diese Jugendmöbel bestehen allerdings aus Spanplatten und sollten daher nicht zu stark belastet werden. Die Alternative sind Massivholzmöbel, die wiederum fast alles aushalten und sehr hochwertig sind. Da sie aus einem zusammenhängenden Stück Holz und nicht aus Span hergestellt werden, sind sie aber auch teurer. Dem Design dagegen schadet das nicht, auch Massivholz kann nach Geschmack furniert werden und die natürliche Holzmaserung gibt sehr individuelle Muster, die auch vielen Jugendlichen gefallen. Gut erhaltene Möbelstücke aus dem Jugendzimmer können außerdem später in die erste eigene Wohnung mitgenommen werden und ersparen die teure Anschaffung weiterer neuer Möbel.

Wellemöbel
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