Neues Mitglied im DGM-Klimapakt: FM Munzer bietet dem Klimawandel die Stirn

01.09.2016

Neues Mitglied im DGM-Klimapakt: FM Munzer bietet dem Klimawandel die Stirn

Neues Mitglied im DGM-Klimapakt: FM Munzer bietet dem Klimawandel die Stirn

Fürth. Der Polstermöbelhersteller FM Munzer aus Weidhausen bei Coburg hat sich dem „Klimapakt für die Möbelindustrie“ der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM) angeschlossen. Das international tätige Unternehmen wurde bereits 1949 von Fritz Munzer gegründet und fertigt heute mit 130 Mitarbeitern hochwertige Polstermöbel in Oberfranken. Mit dem Beitritt in den DGM-Klimapakt bekräftigt es sein Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Umwelt und bietet dem Klimawandel die Stirn. „Unser Klimapakt ist ein Schulterschluss der Möbelindustrie, mit dem wir die Klimaziele der Bundesregierung und das 1,5-Grad-Ziel der Vereinten Nationen unterstützen möchten“, sagt DGM-Geschäftsführer Jochen Winning und freut sich über das Engagement des Polstermöbelherstellers.

Das Engagement umfasst im ersten Schritt die Bilanzierung der Treibhausgas-Emissionen. Diese entstehen zwangsläufig direkt, beispielsweise beim Verbrennen von Treibstoffen für unternehmenseigene PKW und LKW, aber auch indirekt, etwa durch die Bereitstellung und den Verbrauch von Strom, Fernwärme oder Wasser. Auf Grundlage der Bilanzierung, die FM Munzer gemeinsam mit der Klimaschutzberatung BEaZERO.org durchführt, erhält das Unternehmen seinen Carbon Footprint (CO2-Fußabdruck). Als nächstes werden die Treibhausgas-Emissionen so weit wie möglich reduziert. Das gelingt zum Beispiel mit der Umstellung auf Grünstromtarife.

„Auch wenn viele gewerbliche Emissionen unvermeidbar sind, so können diese an vielen Stellen noch reduziert und schließlich über hochwertige Klimaschutzzertifikate kompensiert werden“, weiß Winning. Die Kompensation sei der nächste mögliche Schritt eines am Klimapakt teilnehmenden Unternehmens, sobald es seine Emissionen bestmöglich ermittelt und reduziert hat. Hierfür kann es hochwertige Klimaschutzzertifikate von Projektbetreibern auf der ganzen Welt erwerben. Ein Zertifikat entspricht dem Gegenwert einer Tonne an CO2-Emissionen.

Mit seiner Teilnahme am DGM-Klimapakt leistet FM Munzer einen wichtigen Beitrag für die Umwelt und kann dieses Engagement auch seinen Kunden gegenüber kommunizieren. Endverbraucher im Möbelhandel erkennen Mitglieder des Klimapaktes an dem DGM-Klimalabel. Gemeinsam mit dem RAL-Gütezeichen „Goldenes M“ und dem Emissionslabel der DGM kennzeichnet es garantiert qualitätsgeprüfte, hochwertige Möbel eines verantwortungsbewussten und zukunftsorientierten Herstellers. „Endverbraucher werden diese Möbel schließlich bevorzugt auswählen und damit ebenfalls ihr Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem Klimawandel deutlich machen“, schließt Winning. DGM/FT

Über die DGM:

Seit 1963 verpflichten sich Möbelhersteller und Zulieferbetriebe freiwillig zur Einhaltung der insgesamt hohen DGM-Qualitätsstandards. Die Anforderungen leiten sich aus den Güte- und Prüfbestimmungen des „Goldenen M“, RAL-GZ 430, ab. Diese garantieren dem Nutzer von zertifizierten Möbeln deren Langlebigkeit und einwandfreie Funktion, sowie Sicherheit, Gesundheit und Umweltverträglichkeit. All diese Faktoren werden in unabhängigen Laboren geprüft und sichergestellt. Inzwischen umfasst die DGM mehr als 115 Mitglieder aus dem In- und Ausland.

Alle Grafiken: DGM

Weitere Informationen gibt es unter www.dgm-moebel.de

01. September 2016

Zurück