Neues Mitglied im DGM-Klimapakt: RUF Betten setzt sich für den Klimaschutz ein

17.03.2017

Neues Mitglied im DGM-Klimapakt: RUF Betten setzt sich für den Klimaschutz ein

Neues Mitglied im DGM-Klimapakt: RUF Betten setzt sich für den Klimaschutz ein

Fürth. Der Möbelhersteller RUF Betten aus Rastatt hat sich dem „Klimapakt für die Möbelindustrie“ der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM) angeschlossen. Der Spezialist für Betten, Matratzen & Co. wurde 1926 von Albin Ruf gegründet und beschäftigte sich zunächst mit der Herstellung von sogenannten Patentrosten und Schonerdecken. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts entwickelte sich das Unternehmen zum Qualitätshersteller von Betten und Produkten rund um das Schlafen. Heute zählt das Unternehmen zu den bekanntesten Möbelmarken Deutschlands. Dank des internationalen Designs, das Schlafkomfort und Funktionen sinnvoll miteinander kombiniert, exportiert RUF Betten seine Produkte heute in mehr als 50 Länder. „Die Möbelqualität von RUF wird in der ganzen Welt geschätzt und von uns bereits seit den frühen 1970er Jahren mit dem RAL-Gütezeichen ‚Goldenes M‘ ausgezeichnet. Wir freuen uns, dass sich das Unternehmen nun auch unserer gemeinsamen Klimaschutzinitiative für die Möbelindustrie anschließt“, sagt DGM-Geschäftsführer Jochen Winning.

Der Klimapakt ist ein Schulterschluss der Möbelindustrie, mit dem die DGM die Klimaziele der Bundesregierung und das 1,5-Grad-Ziel der Vereinten Nationen unterstützen möchte. Basis des Engagements für den Klimaschutz ist die Bilanzierung der Treibhausgas-Emissionen der teilnehmenden Unternehmen. Die Emissionen entstehen beispielsweise beim Verbrennen von Treibstoffen für unternehmenseigene PKW und LKW, aber auch indirekt, etwa durch die Bereitstellung und den Verbrauch von Strom, Fernwärme oder Wasser. Auf Grundlage der Bilanzierung, die RUF Betten gemeinsam mit der Klimaschutzberatung GreenBlau aus Neustadt an der Weinstraße durchführt, erhält das Unternehmen seinen Carbon Footprint (CO2-Fußabdruck). Als nächstes können die Treibhausgas-Emissionen so weit wie möglich reduziert werden. Das gelingt zum Beispiel mit der Umstellung auf Grünstromtarife.

„Unternehmerisches Handeln wie die Möbelproduktion macht Emissionen allgemein natürlich unvermeidbar, dennoch können diese an vielen Stellen reduziert und schließlich über hochwertige Klimaschutzzertifikate kompensiert werden“, weiß Winning. Die Kompensation sei der nächste mögliche Schritt des Klimapaktes. Hierfür kann ein Unternehmen hochwertige Klimaschutzzertifikate von Projektbetreibern auf der ganzen Welt erwerben. Ein Zertifikat entspricht dem Gegenwert einer Tonne an CO2-Emissionen.

Mit seiner Teilnahme am DGM-Klimapakt leistet RUF Betten einen wichtigen Beitrag für die Umwelt und kann dieses Engagement auch seinen Kunden gegenüber kommunizieren. Endverbraucher im Möbelhandel erkennen Mitglieder des Klimapaktes an dem DGM-Klimalabel. Gemeinsam mit dem RAL-Gütezeichen „Goldenes M“ und dem Emissionslabel der DGM kennzeichnet es garantiert qualitätsgeprüfte, hochwertige Möbel eines verantwortungsbewussten und zukunftsorientierten Herstellers. „Endverbraucher werden diese Möbel schließlich bevorzugt auswählen und damit ebenfalls ihr Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem Klimawandel deutlich machen“, schließt Winning. DGM/FT

Über die DGM:

Seit 1963 verpflichten sich Möbelhersteller und Zulieferbetriebe freiwillig zur Einhaltung der insgesamt hohen DGM-Qualitätsstandards. Die Anforderungen leiten sich aus den Güte- und Prüfbestimmungen des „Goldenen M“, RAL-GZ 430, ab. Diese garantieren dem Nutzer von zertifizierten Möbeln deren Langlebigkeit und einwandfreie Funktion, sowie Sicherheit, Gesundheit und Umweltverträglichkeit. All diese Faktoren werden in unabhängigen Laboren geprüft und sichergestellt. Inzwischen umfasst die DGM mehr als 115 Mitglieder aus dem In- und Ausland.

Alle Grafiken: DGM

Weitere Informationen gibt es unter www.dgm-moebel.de

17. März 2017

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