Neues Mitglied im „Klimapakt für die Möbelindustrie“: GWINNER setzt sich aktiv für den Klimaschutz ein

28.06.2017

Neues Mitglied im „Klimapakt für die Möbelindustrie“: GWINNER setzt sich aktiv für den Klimaschutz ein

Neues Mitglied im „Klimapakt für die Möbelindustrie“: GWINNER setzt sich aktiv für den Klimaschutz ein

Fürth. Der Möbelhersteller GWINNER aus dem baden-württembergischen Pfalzgrafenweiler hat sich dem „Klimapakt für die Möbelindustrie“ angeschlossen. Die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel (DGM) mit Sitz in Fürth hatte die Klimaschutzinitiative Anfang 2016 als Reaktion auf die UN-Klimakonferenz in Paris gegründet. „Wir möchten aus einem Premiumsegment der deutschen Wirtschaft heraus Verantwortung übernehmen. Mit jedem weiteren Unternehmen wächst unser Engagement für den Klimaschutz sowie die Wahrnehmung als nachhaltige deutsche Möbelindustrie“, sagt DGM-Geschäftsführer Jochen Winning und freut sich über die Teilnahme von GWINNER am Klimapakt.

Die Geschichte von GWINNER reicht zurück bis ins Jahr 1930: Karl und Jakob Gwinner gründeten damals in Pfalzgrafenweiler im Nordschwarzwald eine Schreinerei mit 60 Quadratmetern Fläche. Heute umfasst der industrielle Möbelhersteller mehr als 11.000 Quadratmeter Produktions- und Verwaltungsfläche mit rund 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Großteil der produzierten Möbel für Wohn- und Speisezimmer bleibt in Deutschland, rund 25 Prozent werden exportiert. Mit der Mitgliedschaft in der DGM stellt das Unternehmen lange schon seinen hohen Qualitätsanspruch unter Beweis. Mit dem Beitritt zum Klimapakt belegt es nun auch explizit sein Bestreben für den Klimaschutz.

Die Grundlage des DGM-Klimapakts bildet die CO2-Bilanz eines Unternehmens, der sogenannte Carbon Footprint (CO2-Fußabdruck). Dieser wird von GWINNER in Zusammenarbeit mit der Klimaschutzberatung GreenBlau.com aus Neustadt an der Weinstraße ermittelt und analysiert. Auf der nächsten Stufe zielt der Klimapakt darauf ab, dass die Treibhausgasemissionen so weit wie möglich reduziert und schließlich bestenfalls vollständig kompensiert werden. „Die Ermittlung der CO2-Bilanz ermöglicht die Bewertung von unternehmensspezifischen Maßnahmen. Damit wird die Basis für einen aktiven Klimaschutz gelegt“, so Winning.

Die Teilnehmer des Klimapakts profitieren neben einer gesünderen Umwelt und etwaig aufgedeckten Einsparpotenzialen auch von dem Erhalt des DGM-Klimalabels. Neben dem RAL-Gütezeichen „Goldenes M“ und dem Emissionslabel der DGM bietet das Klimalabel Endverbrauchern eine weitere Entscheidungshilfe beim Möbelkauf, „denn gemeinsam stehen diese drei Labels für garantiert qualitätsgeprüfte, hochwertige Möbel eines verantwortungsbewussten und zukunftsorientierten Herstellers“, schließt der DGM-Geschäftsführer. DGM/FT

Über die DGM:

Seit 1963 verpflichten sich Möbelhersteller und Zulieferbetriebe freiwillig zur Einhaltung der insgesamt hohen DGM-Qualitätsstandards. Die Anforderungen leiten sich aus den Güte- und Prüfbestimmungen des „Goldenen M“, RAL-GZ 430, ab. Diese garantieren dem Nutzer von zertifizierten Möbeln deren Langlebigkeit und einwandfreie Funktion, sowie Sicherheit, Gesundheit und Umweltverträglichkeit. All diese Faktoren werden in unabhängigen Laboren geprüft und sichergestellt. Inzwischen umfasst die DGM mehr als 115 Mitglieder aus dem In- und Ausland.

Alle Grafiken: DGM

Weitere Informationen gibt es unter www.dgm-moebel.de

28. Juni 2017

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