Traditionsunternehmen blickt verantwortungsbewusst in die Zukunft: Möbelfabrik Rudolf unterstützt DGM-Klimapakt

22.03.2016

Traditionsunternehmen blickt verantwortungsbewusst in die Zukunft: Möbelfabrik Rudolf unterstützt DGM-Klimapakt

Traditionsunternehmen blickt verantwortungsbewusst in die Zukunft: Möbelfabrik Rudolf unterstützt DGM-Klimapakt

Fürth. Die Möbelfabrik Fr. Rudolf & Sohn ist dem „Klimapakt für die Möbelindustrie“ beigetreten. Anfang 2016 hatte die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel (DGM) das freiwillige Klimaschutzprojekt für ihre Mitgliedsunternehmen ins Leben gerufen – mit dem Möbelhersteller aus dem hessischen Schlüchtern hat sich frühzeitig auch ein deutsches Traditionsunternehmen angeschlossen, um verantwortungsbewusst in die Zukunft blicken zu können.

„Wir freuen uns, dass die Möbelfabrik Rudolf mithelfen möchte, den weltweit voranschreitenden Klimawandel zu verlangsamen. Nur gemeinsam können wir die daraus resultierenden, möglichen Auswirkungen auf Mensch und Natur annähernd in den Griff bekommen“, sagt DGM-Geschäftsführer Jochen Winning vor dem Hintergrund des 1,5-Grad-Ziels, das die Vereinten Nationen bei der 21. Klimaschutzkonferenz Ende 2015 in Paris ausgegeben haben.

Der Schwerpunkt des Klimapakts für die Möbelindustrie liegt in diesem Jahr auf der Bilanzierung der Treibhausgas-Emissionen der teilnehmenden Unternehmen – so auch bei der Möbelfabrik Rudolf. Die Emissionen entstehen zwangsläufig direkt, beispielsweise beim Verbrennen von Treibstoffen für unternehmenseigene PKW und LKW, aber auch indirekt, etwa durch die Bereitstellung und den Verbrauch von Strom, Fernwärme oder Wasser. „Viele gewerbliche Emissionen sind natürlich unvermeidbar, jedoch können diese an vielen Stellen noch reduziert und schließlich über hochwertige Klimaschutzzertifikate kompensiert werden“, so Winning. Die Kompensation sei der nächste Schritt, sobald die CO2-Bilanz eines Unternehmens, der sogenannte Carbon Footprint (CO2-Fußabdruck), ermittelt ist.

Die Teilnehmer des Klimapakts profitieren neben einer gesünderen Umwelt und etwaig aufgedeckten Einsparpotenzialen auch durch den Erhalt des DGM-Klimalabels. Ihnen ist es vorbehalten, damit zu werben und ihre Möbel mit einem entsprechenden Anhänger oder Aufkleber zu versehen – ähnlich dem RAL-Gütezeichen „Goldenes M“ oder dem Emissionslabel. „Das Klimalabel bietet dem Verbraucher sodann eine zusätzliche Entscheidungsgrundlage beim Möbelkauf. Umweltbewusste Verbraucher sehen auf Anhieb, dass ein Möbelstück von einem klimabewussten Hersteller stammt und entscheiden sich eher dafür“, ist sich Winning sicher.

Bereits 1895 gründete der Urgroßvater des heutigen Geschäftsführers Karl Friedrich Rudolf die Möbelfabrik Fr.Rudolf & Sohn. Aus der überschaubaren Bau- und Möbelschreinerei mit 14 Mitarbeitern ist bis heute ein deutschland- und europaweit renommierter Möbelhersteller mit weit mehr als 100 Mitarbeitern erwachsen – und auch die Zukunft hat das Traditionsunternehmen fest im Blick, wie die Teilnahme am DGM-Klimapakt beweist. DGM/FT

Über die DGM:

Seit 1963 verpflichten sich Möbelhersteller und Zulieferbetriebe freiwillig zur Einhaltung der insgesamt hohen DGM-Qualitätsstandards. Die Anforderungen leiten sich aus den Güte- und Prüfbestimmungen des „Goldenen M“, RAL-GZ 430, ab. Diese garantieren dem Nutzer von zertifizierten Möbeln deren Langlebigkeit und einwandfreie Funktion, sowie Sicherheit, Gesundheit und Umweltverträglichkeit. All diese Faktoren werden in unabhängigen Laboren geprüft und sichergestellt. Inzwischen umfasst die DGM mehr als 115 Mitglieder aus dem In- und Ausland.

Weitere Informationen gibt es unter www.dgm-moebel.de

17. März 2016

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