55 Jahre DGM – zwei Jahre Klimapakt: Möbelindustrie übernimmt Verantwortung für heutige und nachfolgende Generationen

22.02.2018

55 Jahre DGM – zwei Jahre Klimapakt: Möbelindustrie übernimmt Verantwortung für heutige und nachfolgende Generationen

55 Jahre DGM – zwei Jahre Klimapakt: Möbelindustrie übernimmt Verantwortung für heutige und nachfolgende Generationen

Fürth. Die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel (DGM) feiert in diesem Jahr ihren 55. Geburtstag – immerhin schon zum zweiten Mal jährt sich aktuell auch die Gründung des DGM-Klimapaktes für die Möbelindustrie. „Eine Qualitätsoffensive wie die der DGM, die schon seit 55 Jahren Bestand hat und sich stetig und erfolgreich weiterentwickelt, ist ohne Frage nachhaltig. Mit ihrer Teilnahme am DGM-Klimapakt bescheinigen viele Möbelhersteller darüber hinaus explizit die Nachhaltigkeit ihrer Produktionen“, sagt DGM-Geschäftsführer Jochen Winning.

Seit 1963 setzen sich die führenden Hersteller und Zulieferunternehmen der DGM für nachweislich hohe Möbelqualität ein und kennzeichnen sie mit den „Goldenen M“. Endverbraucher erkennen dank des RAL Gütezeichens Schränke, Sofas & Co., denen in gründlichen und unabhängigen Laboruntersuchungen eine sichere und unbedenkliche Nutzung sowie eine lange Lebensdauer bescheinigt werden. Dies macht das „Goldene M“ zu einem der wichtigsten Qualitätszeichen für Möbel überhaupt. Es gründet auf den strengen und umfangreichen Güte- und Prüfbestimmungen RAL GZ 430, zu deren Einhaltung sich die DGM-Mitgliedsunternehmen freiwillig verpflichten.

Ein ebenfalls gründliches Regelwerk liegt dem DGM-Klimapakt zugrunde. Seit seiner Gründung Anfang 2016 traten bereits 16 Möbelhersteller bei. Gemeinschaftlich bieten sie dem Klimawandel die Stirn und stellen sich der Verantwortung, die heutige Generationen gegenüber ihren Nachkommen und der Umwelt tragen. Das Fundament des Klimapaktes ist der CO2-Fußabdruck oder auch Carbon Footprint jedes teilnehmenden Unternehmens. Er setzt sich zusammen aus dessen direkten und indirekten Treibhausgasemissionen. Diese werden im ersten Schritt bilanziert, im zweiten Schritt reduziert und im dritten Schritt idealerweise neutralisiert. Wer sich dem Klimapakt für die Möbelindustrie anschließt, darf exklusiv mit dem DGM-Klimalabel werben. Unternehmen, die ihre unvermeidbaren Emissionen durch den Erwerb hochwertiger Klimaschutzzertifikate vollständig kompensieren, erhalten das Label „Klimaneutraler Möbelhersteller“. Neun DGM-Mitglieder haben bereits diese höchste Stufe des Klimapaktes erreicht und setzen sich damit nicht nur für hochwertige Möbel, sondern auch für eine nachhaltige Produktion ein.

„Gemeinsam stehen das ‚Goldene M‘ und das DGM-Klimalabel für höchstes Verantwortungsbewusstsein seitens der zertifizierten Möbelhersteller. Denn sie übernehmen Verantwortung für heutige und für nachfolgende Generationen und leisten einen wichtigen Beitrag zum Erreichen des 1,5-Grad-Ziels der Vereinten Nationen“, schließt Winning. DGM/FT

Weitere Informationen gibt es unter www.dgm-moebel.de.

22. Februar 2018

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