DGM gründet Klimapakt für die Möbelindustrie

Im Kontext des weltweit schnell voranschreitenden Klimawandels sowie den damit verbundenen massiven Auswirkungen auf Mensch und Natur unterstützt die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel das 1,5-Grad-Ziel der UN und bietet ihren Mitgliedern ab Januar 2016 die Mitgliedschaft im "Klimapakt für die Möbelindustrie" an.

Zur Kennzeichnung ihres Verantwortungsbewusstseins gegenüber dem Klimawandel erhalten alle Teilnehmer des Klimapaktes das DGM-Klimalabel.

Klimapakt für die Möbelindustrie

nach den Richtlinien für den Klimaschutz der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel e.V. (DGM)

CO2 Bilanzierung und Klimaneutralität für die Möbelindustrie

Das Konzept wurde erstellt von: Georg Rouven Radermacher LLB, GreenBlau.com

Weitere Informationen bei unserem Partner GreenBlau.com unter: https://www.greenblau.com/dgm-klimapakt

Einführung

Das Fundament des Klimapakts bildet die CO2-Bilanz eines Unternehmens, der sogenannte Carbon Footprint (CO2-Fußabdruck). Möbelhersteller, die sich dem Pakt anschließen, berechnen jährlich auf Grundlage geltender Standards ihren "Fußabdruck". Dieser setzt sich zusammen aus direkten und indirekten Treibhausgasemissionen, die ihrerseits in drei Bereiche ("Scopes") unterteilt sind.

Alle direkten Emissionen des Unternehmens, dazu gehören zum Beispiel Treibstoffe für unternehmenseigene PKW und LKW sowie Heiz- und Wärme- bzw. Kühlmittel, zählen zu Scope 1. Die indirekten Emissionen, die aus der Erzeugung selbst beschaffter Energie, wie etwa Strom, Fernwärme, Dampf oder Kühlungsenergie, resultieren, werden im Scope 2 erhoben. Scope 3 umfasst schließlich alle indirekten Emissionen, die aus dem Ablauf aller täglichen Unternehmensprozesse und dem Produktlebenszyklus hervorgehen – beispielsweise die Anfahrt der Mitarbeiter, externe Logistik, Wasserverbrauch sowie Nutzung der Produkte durch den Endkunden.

Richtlinien des DGM – Klimapakts